Unter diesem Motto beleuchtet das Uhrenmuseum nicht nur die hohe Uhrmacherkunst sondern ermöglicht darüber hinaus einen emotionalen und philosophischen Zugang zum Phänomen Zeit. Auf zwei Stockwerken und ca. 1000 qm Ausstellungsfläche werden mehr als 400 Exponate präsentiert und multimedial erlebbar gemacht. Thematisch setzt sich die Ausstellung aus einer Reihe von „Historienräumen“ und „Zeiträumen“ zusammen, die von einem Prolog und einem Epilog eingerahmt werden.
Bei diesem technisch wie handwerklich sicherlich sehr anspruchvollen Projekt wurden nahezu alle erdenklichen Druck und werbetechnischen Fertigkeiten eingesetzt. Besonders hervorzuheben sind sicherlich die Wandtexte, die in einem aufwendigen Schablonierverfahren in einer irrisierenden Metallicfarbe angebracht wurden. Aber auch Objekttexte in Rub-On Technik auf satiniertem Acrylglas, Leuchtdisplays, aufwendige Acrylveredelungsarbeiten, Lackierungen, Siebdruck sowie eine aufwendige Verdunklung der Ausstellungsräume waren Teil der Grafikproduktion.